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What is ESD?

ESD stands for ‘electrostatic discharge’. 

This refers to the charge equalisation between two bodies with different electrostatic charges. This equalisation takes place within a very short time. It can even lead to visible sparking

In everyday life, such discharges often occur when taking off items of clothing that consist mainly of synthetic fibres. Or when touching a metal door handle after walking across a carpet with shoes with synthetic soles.

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How does ESD occur?

ESD occurs when there is an exchange of charge between two bodies with different voltage potentials.

This happens, for example, when two different materials are rubbed together or separated from each other. Well-known everyday examples of this are:  Walking across carpet or plastic flooring  

  • Getting up from a chair  Getting out of the car  
  • Moving insulated containers on a table surface 
  • Unwinding foil


What role do humans play?

Humans as the main cause of ESD

Electrostatic discharges (ESD) are usually caused by humans. Even simple movements, such as walking across carpet, can charge the body with thousands of volts. The danger is that humans only feel ESD at around 3,000 volts – but sensitive components are damaged at just 30 volts.

The result: invisible damage that often only becomes apparent later on at the customer's premises. ESD training courses raise awareness of this invisible danger and are the key to working safely with sensitive electronics.


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ESD and humidity

The relationship between humidity and ESD

Dry air = Higher ESD risk Below 40% humidity, the air is poorly conductive. Materials charge up more quickly, ESD discharges occur more frequently and with greater intensity – which is dangerous for electronics.

Humid air = More protection At 40–60% humidity, air and surfaces conduct electricity better. Charges build up more slowly and are dissipated more easily, reducing the risk of ESD.


What are the advantages of ESD protection?

ESD protection measures save you high costs and warranty claims 

  • Increased product quality and avoidance of complaints 
  • Avoidance of loss of image and trust 
  • Compliance with global standards and ESD norms 
  • Reduction in error rates and repair and replacement costs 
  • Reduction in failure risks 
  • Minimisation of product liability risks

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Elektrostatische Entladung (ESD) ist ein plötzlicher Stromfluss zwischen zwei unterschiedlich elektrisch geladenen Objekten.
Dieser Ausgleich passiert, wenn sich die Ladungsunterschiede schlagartig abbauen – oft sichtbar als kleiner Funke oder spürbar als „elektrischer Schlag“.

  • Aufladung: Durch Reibung werden Elektronen übertragen
  • Spannungsaufbau: Es entsteht ein Potentialunterschied (oft mehrere Tausend Volt!)
  • Entladung: Beim Kontakt oder bei Annäherung springt die Ladung über

  • Beispiele aus dem Alltag:

  • Reibung (z. B. Schuhe auf Teppich) lädt deinen Körper elektrisch auf
  • Du berührst einen leitfähigen Gegenstand (z. B. Türklinke)
  • Die überschüssige Ladung entlädt sich schlagartig

  • Statische Aufladung entsteht, wenn Elektronen von einem Material auf ein anderes übertragen werden – meist durch Reibung oder Trennung von Materialien

    Dieses Phänomen nennt man den triboelektrischen Effekt.

    Mensch: robust gegenüber ESD

    • Der menschliche Körper kann relativ viel Energie aufnehmen
    • Die Entladung dauert nur sehr kurz und hat geringe Stromstärke
    • Unsere Haut wirkt wie ein natürlicher Widerstand
    • Ergebnis: meist nur ein kleiner Schlag oder Funke, aber keine Schäden

    Typisch: Du spürst es erst ab ca. 2.000 – .000 Volt

    Elektronik: extrem empfindlich

    • Mikrochips bestehen aus winzigen Strukturen (Nanometerbereich)
    • Schon sehr kleine Spannungen (ab ~30–100 Volt) können Schäden verursachen
    • Es gibt keine „Schutzhaut“ wie beim Menschen
    • Bauteile sind oft direkt leitend verbunden → Strom fließt gezielt durch empfindliche Bereiche

    Ergebnis:

    • Sofortiger Defekt oder
    • Latenter Schaden (funktioniert erst noch, fällt später aus)

    ESD kann elektronische Bauteile auf verschiedene Arten schädigen – von sofortigem Ausfall bis zu unsichtbaren Langzeitschäden.

    Sofortige Zerstörung (katastrophaler Schaden)


    • Bauteil funktioniert direkt nicht mehr
      Ursachen:
    • Durchschlagen von Isolationsschichten
    • Schmelzen feiner Leiterbahnen
    • Beispiel: Ein Chip ist nach der Entladung komplett defekt

    Latente Schäden (versteckte Defekte)

    • Bauteil funktioniert zunächst weiter
    • Wird aber geschwächt oder instabil
    • Kann später plötzlich ausfallen
    • schwer nachweisbar
    • führen zu unerklärlichen Systemfehlern


    Funktionsstörungen

    • Temporäre Fehlfunktionen ohne dauerhafte Zerstörung
    • Beispiele:
    • Abstürze von Geräten
    • Datenfehler
    • Reset von Systemen

    ESD-Schäden sind oft schwer zu erkennen, weil sie nicht immer sichtbar sind. Man identifiziert sie meist indirekt über Symptome, Tests und Erfahrung.

    • Typische Symptome im Betrieb
    • Latente Schäden (besonders tückisch)
    • Sichtprüfung (nur selten eindeutig)
    • Elektrische Messungen
    • Labor- und Spezialanalysen
    • Indirekte Hinweise (sehr wichtig!)


    Eine ESD-Schutzzone (EPA = Electrostatic Protected Area) ist ein speziell eingerichteter Bereich, in dem elektrostatische Entladungen kontrolliert oder verhindert werden, um empfindliche elektronische Bauteile zu schützen.

    Erdungsarmbänder (ESD-Armbänder) sind eines der wichtigsten Mittel im ESD-Schutz, weil sie den Menschen kontinuierlich elektrisch mit der Erde verbinden.


    Hauptfunktion

    • Sie sorgen dafür, dass sich keine statische Ladung am Körper aufbauen kann
    • Bereits vorhandene Ladung wird langsam und kontrolliert abgeleitet

    • Dadurch entstehen keine plötzlichen Entladungen (ESD)

    ESD-Schutz ist weltweit durch verschiedene Normen geregelt. Die wichtigsten stammen von internationalen und nationalen Organisationen wie der IEC, ANSI und DIN.

    Internationale ESD-Normen (IEC)

    IEC 61340 (wichtigste Normenreihe)

    • Vollständiger Name: IEC 61340
    • Wichtigste Norm für ESD-Schutz weltweit
    • Regelt:
      • Aufbau von ESD-Schutzzonen (EPA)
      • Anforderungen an Arbeitsplätze
      • Prüfverfahren und Grenzwerte

    Beispiele aus der Reihe:

    • IEC 61340-5-1 → allgemeine Anforderungen an ESD-Schutz
    • IEC 61340-5-2 → Leitfaden zur Umsetzung

    Zur Kontrolle und Überwachung von ESD-Schutzmaßnahmen werden spezielle Messgeräte eingesetzt. Sie helfen, elektrostatische Aufladungen zu erkennen und Schutzsysteme zu prüfen.

    1. Feldmeter (Elektrofeldmessgerät)

    • Misst elektrostatische Felder und Spannungen ohne Berührung
    • Zeigt, ob sich ein Objekt aufgeladen hat
    • Typisch für schnelle Checks im Arbeitsbereich

    2. Handgelenkband-Tester

    • Prüft, ob das ESD-Armband korrekt funktioniert
    • Kontrolliert:
    • Erdungsverbindung
    • richtigen Widerstand


    3. Oberflächenwiderstandsmessgerät

    • Misst den elektrischen Widerstand von:
    • ESD-Matten
    • Böden
    • Arbeitsflächen
    • Prüft, ob Materialien ableitfähig sind

    4. Charge Plate Monitor (CPM)

    • Misst, wie schnell eine Ladung abgebaut wird
    • Wichtig für:
    • Ionisatoren
    • ESD-Arbeitsplätze

    5. Ionisator-Tester

    • Prüft die Funktion von Ionisationsgeräten
    • Misst:
    • Balance von positiven/negativen Ionen
    • Entladezeit

    6. Personenerdungsprüfer (Kombitester)

    • Testet gleichzeitig:
    • ESD-Schuhe

    • Erdungssysteme
    • Wird häufig beim Betreten einer EPA genutzt

      - Wichtig zur Vermeidung von ESD, bevor sie passiert
      - Oft am Eingang einer ESD-Schutzzone (EPA) installiert
      - Zeigt die Effizienz von Entladungssystemen

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